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NEWS!

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Wir haben vom 16.12.2019 bis 26.12.2019 Betriebsferien.

Per Email sind wir aber erreichbar. Schreiben Sie uns einfach eine Email oder füllen Sie unser Kontaktformular aus und senden es ab! Wir reagieren dann zumeist innerhalb von 48 Stunden.

In dringenden Fällen melden Sie sich bitte unter (0221) 300 642-0.


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Verjährung droht!

Kurz erklärt:

Offene Forderungen verjähren in der Regel nach drei Jahren.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist, also ab 01.01.2020 verjähren diese Forderungen aus 2016. Bei der regelmäßigen Verjährung ist deshalb immer der 31. Dezember der Stichtag.

Um noch kurz vor Jahresende die Verjährung zu verhindern, ist ein gerichtliches Mahnverfahren, ein Schlichtungsverfahren oder eine Klage notwendig.

Eine Mahnung reicht nicht, um die Verjährung zu hemmen.

Kann passieren, muss es aber nicht!

„Ich bin am verzweifeln“

„Warum muss ich sowas erleben?“


Ein Dachdeckermeister hatte freie Kapazitäten und sah bei seinem Nachbarn ein marodes Dach. Er sprach ihn darauf an und machte ein sehr günstiges Pauschalangebot.


Nachbar: „Gut, dass Sie mich ansprechen. Ich bin sowieso auf der Suche nach einem Dachdecker, der dies reparieren bzw. erneuern soll.“ Er erteilte ihm den Auftrag in Höhe von pauschal 12.000 Euro. Der Dachdeckermeister freute sich über den Auftrag. Ein knapper schriftlicher Vertrag wurde verfasst: Leistungsbeschreibung Dachreparatur/-erneuerung - Pauschalpreis inkl. Material und aller Arbeiten 12.000 Euro. Man kennt sich und familiär hatte man einen freundschaftlichen Kontakt.


Die Leistung wurde durch den Dachdecker fertiggestellt und abgerechnet und über einen Zeitraum von fünf Monaten vier mal angemahnt. Man hatte ja einen guten persönlichen Kontakt und wolle da auch nicht so massiv auftreten. Eine Zahlung erfolgte nicht.

Da der Dachdeckermeister nunmehr schon das Material vorfinanzierte sprach er den Nachbarn nach sechs Monaten auf die Begleichung seiner Rechnung an. Dieser sagte ihm auch mehrmals die Begleichung des Gesamtbetrages zu. 

Nachbar: „Zur Zeit ist es schwierig, ich brauche noch ca. einen Monat, werde dann aber alles insgesamt bezahlen. Ich muss da gerade noch das Finanzamt usw. bedienen. Ihre Rechnung liegt bei mir ganz oben.“, so der Nachbar. Eine Zahlung erfolgte hiernach auch nicht.



Was macht der Dachdecker?


Der Dachdecker sah keine andere Möglichkeit und beauftragte einen Rechtsanwalt. Dieser schrieb den Schuldner an und drohte mit einer Klageerhebung. Der Schuldner reagierte nicht.

Es kam zehn Monate nach Abrechnung der Leistung zur Klage beim zuständigen Landgericht.

Der Schuldner, verärgert über die Vorgehensweise, brachte zum Erstaunen des Dachdeckers nunmehr mehrere Mängel vor; so zum Beispiel, dass die Leistung noch nicht vollständig erbracht sei, da fehle eine neue Dachrinne. Darüberhinaus wäre die Farbe der Dachziegel anders als vereinbart gewesen.

Dies war so nicht vereinbart, entgegnete der Dachdecker.


Die Beteiligten ließen sich auf einen gerichtlichen Vergleich ein, da nicht eindeutig feststellbar war, was genau vereinbart wurde und dass hier eine Beendigung der Klage und eine Begleichung der Rechnung nunmehr erfolge.


Es erfolgte keine Zahlung durch den Schuldner. Der Dachdecker mahnte den Vergleichsbetrag beim Schuldner an und drohte mit Vollstreckung, ohne Resultat.


Der Dachdecker beauftragte den zuständigen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung. Nach weiteren zwei Monaten erhielt der Dachdecker vom Gerichtsvollzieher die Information, dass gegen den Schuldner seit mehreren Jahren schulderregisterliche Einträge vorliegen und eine Pfändung momentan nicht möglich sei. Er kann die Vollsreckungsmaßnahme frühestens in anderthalb Jahren wieder vornehmen.


Durch die bisher erheblichen Kosten und der mittlerweile schwachen Liquidität des Dachdeckers sprach dieser den Schuldner erneut an, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Der Schuldner verweigerte nunmehr auch die Zahlung des Vergleichsbetrages, weil er an einem lauen Sommerabend auf einer Bank vor seinem Haus saß und an einigen der neuen Dachziegel nunmehr Farbabweichungen feststellte, die er so nicht hinnehmen wolle. Das wäre alles eine schlechte Qualität, so der Schuldner.

Er bewertete den Dachdecker zudem negativ auf einer Bewertungsplattform im Internet. 

Es kam zu keinerlei Zahlungen.


Der Dachdecker hatte keinen Cent vom Schuldner erhalten und stellte nach 14 Monaten nach Abrechnung einen Insolvenzantrag. Er musste das Material verauslagen, die Mehrwertsteuer abführen, seine Mitarbeiter bezahlen, Sozialabgaben leisten, Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten, Gerichtsvollzieherkosten u. v. m. bezahlen.


Der Schuldner hatte womöglich nie die Absicht eine Zahlung zu leisten.


Die Freundschaft zwischen beiden ist beendet. Sie laufen sich fast jeden Tag über den Weg.


Die Personen/Berufsgruppen sind frei erfunden. Der Fall ist vereinfacht dargestellt. Derartige Szenarien spielen sich aber oft in Deutschland so ab, so unsere Erfahrungen.



Was kann der Dachdecker jetzt noch tun?


Eigentlich nichts mehr. Der Insolvenzverwalter wird die Forderung einziehen und diese dann quotenmäßig auf die Gläubiger des Dachdeckers nach Abzug aller Kosten aufteilen, falls es zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens überhaupt kommt. 



Wann wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, STRAETUS Inkasso zu beauftragen?


Wenn die Rechnung gestellt und maximal zwei mal schriftlich angemahnt sowie einmal mit dem Schuldner der telefonische Kontakt gesucht wurde. 

In der zweiten Mahnung sollten dann auch weitere Schritte, wie eben die Beauftragung eines Inkassobüros, angedroht werden. Bei weiterem Verzug könnten Sie uns beauftragen.



Wie wären wir in diesem Fall vorgegangen?


Dem Dachdecker in diesem Beispiel hätten wir geraten nach der eigenen Anmahnung seiner Rechnung, der Zusage des Schuldners auf Begleichung dieser Rechnung und dem Ausbleib der Zahlung zu uns Kontakt aufzunehmen.


Wir hätten in diesem Beispiel zuerst die Bonität des Schuldners geprüft (Kosten für den Kunden 10,00 Euro (Privatperson)) und hätten hier schon von der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners erfahren.


  • 1. Wir würden mit dem Schuldner eine Lösung suchen. Im Gespräch würden wir den Schuldner auf den Umstand des Negativeintrages im Schuldnerregister hinweisen sowie die strafrechtlichen Konsequenzen aufzeigen und ihm beim Einlenken eine Stundungs- und/oder Ratenzahlungsvereinbarung mit Schuldanerkenntnis vorschlagen und eingehen. Dies wäre die erste Maßnahme einer Forderungsklarstellung. Die Forderung wird hier sodann sukzessive beglichen.
  • 2. Wir würden ggf. parallel zur Stundung bzw. Ratenzahlung die Titulierung der Forderung über das gerichtliche Mahnverfahren mit Zustimmung des Schuldners durchführen. Somit wäre ein Widerspruch/Einspruch zum gerichtlichen Mahnbescheid/Vollstreckungsbescheid nicht zu erwarten. Beim Erlass eines Vollstreckungsbescheides würden wir auf Grund der Stundung/Ratenzahlung keine Vollstreckung einleiten und dies dem Schuldner zusichern.
  • 3. Sollte der Schuldner die Stundungs-/Ratenzahlungsvereinbarung mehrfach nicht einhalten, so würde hier eine Vollstreckung aus dem Titel erfolgen können. Auf Grund der Negativeinträge im Schuldnerregister wäre eine Zwangsvollstreckung schwierig. Die Forderung ist aber nunmehr 30 Jahre gesichert. Der Kunde hätte sich somit eine kostenintensive und langwierige Titulierung (Klage) erspart.



Fazit:


Wir, die STRAETUS Inkasso Agentur, haben uns auf den außergerichtlichen Forderungseinzug spezialisiert.

Wir suchen den Kontakt zum Schuldner und besprechen mit ihm eine Lösung. Durch unsere langjährigen Erfahrungen und unser psychologisch geschultes Personal ist oft ein außergerichtlicher Erfolg möglich.

Sollten wir auf Zahlungsunwillige stoßen, so bleibt uns die Titulierung und Vollstreckung. Auch hier recherchieren wir sehr gewissenhaft und setzen die Forderung unseres Kunden erfolgreich durch.


Auch bei bestehender Vermögenslosigkeit eines Schuldners erfahren wir teilweisen oder gänzlichen Erfolg. Hier werden durch den Schuldner ggf. Freunde, Bekannte, Verwandte zur Hilfe gebeten, die dann teilweise oder gänzlich den Ausgleich einer Forderung vornehmen. 

Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens des Schuldners ist uns hier kein Erfolg mehr möglich.


Sprechen Sie uns an und wir werden Ihnen konkrete Hinweise zu eigenen Vorgehensweisen geben und Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer offenen Rechnung(en) behilflich sein.

V

„Ich habe eine offene Forderung“

„Ich habe regelmäßig offene Forderungen“

Wir stehen an Ihrer Seite!

„Endlich alles im Griff“

„Mir liegt viel an einer Zusammenarbeit!“


Wir kümmern uns intensiv um den Einzug Ihrer Forderungen. Zudem erhalten Sie als Kunde aktuelle Informationen und wertvolle Hinweise zu Ihrem Forderungsmanagement. Wir unterstützen Sie in Ihrer täglichen Arbeit.


Ihr zuständiger Ansprechpartner berät Sie persönlich, per Telefon, per Email und dies kostenfrei.


Tel. (05172) 58 45 690

„Ich möchte die Sache klären.

Auf was muss ich achten.“

Wie erkenne ich eine Fake-Inkasso-Mahnung?

Woran erkenne ich ein seriöses Inkassounternehmen?

Fehlende Kommunikation ist nicht immer gut!

„So wollte ich das nicht!“

„Hätte ich doch gleich eingelenkt!“


Ein Firmenkunde stellte einer Privatperson für eine Fahrzeugreparatur eine Rechnung in Höhe von 490,00 Euro.


Der Schuldner zahlte den Rechnungsbetrag auch nach vier Mahnungen durch den Kunden nicht. Er befand sich seit mehreren Monaten in Verzug.


Der Kunde beauftragte uns mit der Forderungsbeitreibung.


Wir schrieben den Schuldner per Brief und Email an. Eine Zustellung der Post und Email erfolgte. Eine Reaktion des Schuldners blieb aus.

Wir nahmen sodann telefonischen Kontakt zu ihm auf und sprachen mit ihm über den Sachverhalt und suchten eine Lösung.

Der Schuldner war uneinsichtig und regte sich über die Vorgehensweise seines Kunden auf. Er fand dies unerhört, dass hier ein kostenpflichtiges Inkassounternehmen beauftragt wurde und teilte uns mit, dass er niemals an uns zahlen würde. Die Inkassokosten würde er ohnehin nicht zahlen, da er uns auch nicht beauftragt hätte, so der Schuldner.

Wir erklärten ihm, dass hier durch einen eingetretenen Zahlungsverzug unser Kunde weitere Schritte einleiten kann. Er hätte einen Mahnbescheid beantragen, eine Klage beim zuständigen Amtsgericht erheben oder auch die Einschaltung eines Inkassounternehmens, wie STRAETUS Inkasso, vornehmen können. Hier würden die entstandenen Kosten nach §§ 281, 286 BGB als Schadenersatz geltend gemacht und wären auch gerichtlich durchsetzbar.

Der Schuldner sah dies anders und beendete abrupt das Telefongespräch.


Der Schuldner wurde erneut angeschrieben. Keine Reaktion. Wir versuchten erneut telefonischen Kontakt aufzunehmen, um hier eine außergerichtliche Lösung zu finden, was in den meisten Fällen auch erfolgt.

Unsere Anrufe wurden „weggedrückt“ bzw. wurden unsere Telefonnummern blockiert.


Der Schuldner zahlte bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht an unseren Kunden.


Wir teilten unserem Kunden mit, dass hier keine Kooperation mit dem Schuldner möglich ist und empfahlen nunmehr den gerichtlichen Weg, um den Schuldner zur Stellungnahme oder Zahlung zu bewegen,



Was hätte STRAETUS Inkasso beim Einlenken des Schuldners erreichen können?


Die Hauptforderung betrug 490,00 Euro, zzgl. 10,00 Euro Mahngebühr des Kunden, zzgl. Inkassokosten in Höhe von 70,20 Euro.


  • 1. Durch die Begleichung der Gesamtforderung auf das im Inkassoschreiben genannte Konto wäre das Verfahren beendet oder
  • 2. Falls der Schuldner nicht in der Lage ist den Gesamtbetrag auf einmal aufzubringen, so hätten wir eine verträgliche Ratenzahlung in Höhe von z. Bsp. 100,00 Euro monatlich mit dem Schuldner vereinbaren können oder
  • 3. Der Schuldner hätte eine Stundung vereinbaren können um den Gesamtbetrag zum Beispiel erst in einem Monat zu begleichen.



Wie verhält sich unser Kunde?


Unser Kunde beauftragte uns sodann mit der Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens. Die Kosten beliefen sich für unseren Kunden auf lediglich 32,00 Euro (Gerichtskosten), was auch schnell zur Beauftragung führte.



Wie sind wir in diesem Fall vorgegangen?


Durch das unkooperative Verhalten des Schuldners (er erhielt eine Leistung und zahlte nicht den vereinbarten Betrag) haben wir beim Mahngericht das gerichtliche Mahnverfahren beantragt.


  • 1. Der Mahnbescheid wurde beantragt.
  • 2. Der Vollstreckungsbescheid wurde beantragt.
  • 3. Der Vollstreckungsbescheid wurde erlassen.
  • 4. Wir beauftragten den Gerichtsvollzieher mit der Einholung von Auskünften beim
    • 4.1. Bundeszentralamt für Steuern zur Ermittlung der Bankverbindung.
    • 4.2. Rentenversicherer zur Ermittlung des Arbeitgebers.  
  • 5. Wir beantragten sodann beim Vollstreckungsgericht einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluß und führten zuerst eine Pfändung der Bankverbindung des Schuldners durch. Zugleich sprachen wir dem Drittschuldner (Bank) ein sofortiges Zahlungsverbot an den Schuldner aus.
  • 6. Der Drittschuldner (Bank) teilte uns innerhalb von 14 Tagen eine Drittschuldnerauskunft nach § 840 ZPO mit. Es bestand eine Bankverbindung mit ausreichend Guthaben.


Das Konto wurde in Höhe der Hauptforderung und aller bisher entstandenen Nebenkosten und Zinsen gepfändet und unserem Kunden sodann seine Hauptforderung und Auslagen überweisen.


Der Schuldner hatte erhebliche Schwierigkeiten, da durch die Pfändung seines Kontos

  • er seinen Zahlungsverpflichtungen zum Teil nicht nachkommen konnte, da bei einem Kontostand unterhalb des gepfändeten Betrages hier anstehende SEPA-Lastschriften für Miete, Telefon, Versicherungen usw. nicht eingelöste werden konnten und
  • der Schuldner durch die Pfändung einen Schufa-Eintrag erhielt, der seine Kreditwürdigkeit erheblich beeinflusste.



Fazit:


Wer eine Ware oder Leistung bestellt und diese auch erhält muss sie bezahlen.

Wir, die STRAETUS Inkasso Agentur, prüfen die von unseren Kunden eingereichten Forderungen und auf einen eingetretenen Verzug.  

Wir suchen immer eine außergerichtliche Lösung und haben hierbei auch sehr oft Erfolg.

Ein redlicher Schuldner ist immer an einer smarten Lösung interessiert.


Wir haben in diesem Beispiel hier einen  nicht kooperativen Schuldner dargestellt.

Hier blieb uns nur die Möglichkeit einer gerichtlichen Maßnahme.

Bei einem Widerspruch/Einspruch des Schuldners zum gerichtlichen Mahnverfahren wäre es hier zu Klageerhebung und Verurteilung des Schuldners gekommen, was weitere erhebliche Kosten für den Schuldner verursacht hätte. Nach Titulierung der Forderung würden wir, wie oben beschrieben, die Zwangsvollstreckung betreiben.


Die Personen/Berufsgruppen sind frei erfunden. Die Fall ist vereinfacht dargestellt. Es spielt sich aber immer wieder so in Deutschland ab, so unsere Erfahrungen.


Es ging hier lediglich um 490,00 Euro.

Ist es das Wert so etwas zu erleben?



Sprechen Sie uns an und wir finden immer eine Lösung!

V

Wir begegnen dem Schuldner mit Respekt und auf Augenhöhe!

Telefon +49 (0) 5172 58 45 690

Telefax +49 (0) 5172 58 45 689

(C) Uwe Windhausen 2014 - 2019

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